
Der Norddeutsche Polizeihund-Sportverein wurde am 29.11.1911 in Altona gegründet. Bis 1914 war der Übungsplatz eine Wiese in Flottbek. Zum Kriegsbeginn wurde der Übungsbetrieb eingestellt. Die nicht eingezogenen Vereinsmitglieder bildeten nun 88 Hunde zu Sanitätshunden aus.
Nach Kriegsende wurde an der Diebsteich Mühle/Kieler Straße ein neuer Übungsplatz gefunden. Da sich die Anwohner jedoch durch das Hundegebell gestört fühlten, musste das Gelände verlassen werden. Nun wurde die Übungsstunde im Altonaer Gefängnishof durchgeführt. Aber auch hier fühlte man sich in der Ruhe gestört.
Für kurze Zeit blieb man am Hogenfeldweg und wechselte dann auf ein Gelände neben der Feuerwerksfabrik Bergholtz. Als diese Munitionsfabrik wurde, zog man zum Stellinger Moor. Dieser Platz wurde jedoch im 2. Weltkrieg durch eine Flakeinheit beschlagnahmt.
1946 wurde die ehemalige Flakstellung als Übungsplatz
hergerichtet. 1959 verstarb Gründungsmitglied und der bis dahin
amtierende 1. Vorsitzende Carl Schmidt im Alter von 75 Jahren.
Später führte das heutige Ehrenmitglied Gustav Rieß bis
2004 die Vereinsgeschäfte.
Der NPV-Altona konnte 1961 die Bundessiegerprüfung für
deutsche Polizei- und Gebrauchshunde in Hamburg durchführen.
Durch den Bau der Autobahn A7 und des Elbtunnels musste der Verein seinen Platz 1970 aufgeben und zog in den Ostfalenweg 21 in Hamburg -Niendorf. Hier blieb er bis zum heutigen Tage.
